Hier finden Sie jeweils Darstellungen zu Themen aus der Geschichte der Gemeinde, die im laufenden Jahr aktuell sind.

Alle diese Themen, auch der Vorjahre, finden Sie in der Rubrik "Zur Geschichte der Gemeinde".

 

2018 jährt sich die Verurteilung von Pfarrer Martin Niemöller wegen seines konsequenten Widerstandes gegen die Einflussnahme des Nationalsozialismus auf die damalige Deutschen Evangelischen Kirche. Gegen seine Inhaftierung im März 1938 im Konzentrationslager Sachsenhausen protestierte das Presbyterium in Mülheim, indem das Läuten der Kirchenglocken zeitweilig unterblieb. Den näheren Umständen dieses Vorgangs widmet sich der folgende Artikel von Hartmut Schloemann: >>"Warum die Glocken in Mülheim schwiegen ..."  

 

Der Gottesdienst der Reformierten Gemeinde zu Mülheim am Rhein fand über 200 Jahre lang an ungewöhnlichen Orten statt: in Wohnzimmern, auf den Speichern, in der Schule und endlich im "Predigthaus". Erst als sich 1837 die Reformierte Petri-Gemeinde mit der lutherischen Andreas-Gemeinde zusammenschloss, bekamen sie eine "Kirche": Die "Friedenskirche" in der Wallstraße. Lesen Sie dazu den Artikel von Dietrich Grütjen >>Das "Predigthaus" der Reformierten Gemeinde zu Mülheim am Rhein 

 

Flüchtlinge in Mülheim - gab es nicht nur heute sondern in jedem Jahrhundert. Dazu gibt es auch im Archiv unserer Gemeinde interessante Dokumente, die das Engagement der Gemeinde belegen. Dietrich Grütjen hat sie bearbeitet in einem Artikel für den Gemeindebrief "Die Brücke", 2/2017, der hier unter dem Titel >> "Lobt Gott zu aller Zeit - Flüchtlinge in Mülheim" nachzulesen ist. Außerdem hat er diese Zeit (vor über 400 Jahren) in einem ausführlichen Aufsatz aufleben lassen. Er wurde auch im Jahrbuch 66-2017 für Evangelische Kirchengeschichte des Rheinlandes veröffentlicht mit dem Titel >>"Lobt Gott zu aller Zeit - Flüchtlingshilfe im Dreißigjährigen Krieg in der Reformierten Gemeinde Mülheim am Rhein" und ist ebenfalls hier nachzulesen.