Hier finden Sie jeweils Darstellungen zu Themen aus der Geschichte der Gemeinde, die im laufenden Jahr aktuell sind.

Diese Themen, auch der Vorjahre, finden Sie in der Rubrik "Zur Geschichte der Gemeinde".

 

 

Vor 70 Jahren, am 16.1.1949 wurde die Luther-Notkirche nach nur einem halben Jahr Bauzeit eingeweiht. Der Neubau war infolge der Zerstörung der 1895 errichteten Lutherkirche in den letzten Jahren des 2. Weltkriegs notwendig geworden. Der Ersatz-Kirchenbau wurde durch eine Spende amerikanischer Lutheraner möglich. Die Bauausführung erfolgte im Rahmen einer Initiative des "Hilfswerks der EKD", die architektonische Gestaltung lag zusammen mit fast 50 weiteren Notkirchen in Händen von Otto Bartning.

Das Jubiläum wurde von der Gemeinde im Januar 2019 unter anderem mit einer Ausstellung begangen, in der Dokumente, Bauzeichnungen und Fotos aus der Baugeschichte der Luthernotkirche gezeigt wurden. 

Diese Exponate der Ausstellung sowie die Ausführungen zur Entstehungsgeschichte sind hier dokumentiert:

>Ausstellung: 70 Jahre Luthernotkirche 

 

 

2018 jährt sich die Verurteilung von Pfarrer Martin Niemöller wegen seines konsequenten Widerstandes gegen die Einflussnahme des Nationalsozialismus auf die damalige Deutschen Evangelischen Kirche. Gegen seine Inhaftierung im März 1938 im Konzentrationslager Sachsenhausen protestierte das Presbyterium in Mülheim, indem das Läuten der Kirchenglocken zeitweilig unterblieb. Den näheren Umständen dieses Vorgangs widmet sich der folgende Artikel von Hartmut Schloemann: >>"Warum die Glocken in Mülheim schwiegen ..."  

 

 

Am 25.8.2018 veranstaltete der Verein für Rheinische Kirchengeschichte einen "Streifzug" durch die Geschichte der Evang. Kirchengemeinde Mülheim am Rhein. Einen in der Webseite des Evang. Kirchenverbandes Köln und Region veröffentlichten Bericht über die Tagung finden sich >>hier

 

 

Der Gottesdienst der Reformierten Gemeinde zu Mülheim am Rhein fand über 200 Jahre lang an ungewöhnlichen Orten statt: in Wohnzimmern, auf den Speichern, in der Schule und endlich im "Predigthaus". Erst als sich 1837 die Reformierte Petri-Gemeinde mit der lutherischen Andreas-Gemeinde zusammenschloss, bekamen sie eine "Kirche": Die "Friedenskirche" in der Wallstraße. Lesen Sie dazu den Artikel von Dietrich Grütjen >>Das "Predigthaus" der Reformierten Gemeinde zu Mülheim am Rhein 

 

 

Flüchtlinge in Mülheim - gab es nicht nur heute sondern in jedem Jahrhundert. Dazu gibt es auch im Archiv unserer Gemeinde interessante Dokumente, die das Engagement der Gemeinde belegen. Dietrich Grütjen hat sie bearbeitet in einem Artikel für den Gemeindebrief "Die Brücke", 2/2017, der hier unter dem Titel >> "Lobt Gott zu aller Zeit - Flüchtlinge in Mülheim" nachzulesen ist. Außerdem hat er diese Zeit (vor über 400 Jahren) in einem ausführlichen Aufsatz aufleben lassen. Er wurde auch im Jahrbuch 66-2017 für Evangelische Kirchengeschichte des Rheinlandes veröffentlicht mit dem Titel >>"Lobt Gott zu aller Zeit - Flüchtlingshilfe im Dreißigjährigen Krieg in der Reformierten Gemeinde Mülheim am Rhein" und ist ebenfalls hier nachzulesen.